VOM ZENTRUM ZUR KÜSTE – THE REAL OUTBACK *** Wenn ein Flugzeug statt einem Auto in der „Hauseinfahrt“ steht, dann ist man definitiv im real Outback :-) ***

Donnerstag, 07.05.
ULURU & KATA TUTJA
Heute am Vormittag haben wir gespielt, gebastelt und waren schwimmen. Am frühen Nachmittag sind wir dann zur Post und zum Supermarkt gefahren. Gegen 16:30 haben wir uns dann zu den Kata Tutja aufgemacht um den Sonnenuntergang bei einem gemütlichen Abendessen anzuschauen. War traumhaft schön!

Freitag 08.05.
RICHTUNG WESTERN – GREAT CENTRAL ROAD BZW. OUTBACK WAY
In der Früh sind die Mädchen und Jürgen früh auf und haben sich am kleinen Hügel neben unserem Camp den Sonnenaufgang angeschaut.
Dann haben wir alles zusammengepackt und sind zum Infocenter um uns die Permit für die Great Ocean Road zu holen. Wir mussten viele, viele Zettel lesen und alles möglich unterschreiben. Der Track ist über 1000km lang und geht großteils durch Aborgininal Land. Der erste Stopp war nocheinmal das Culture Center. Auf dem Weg dort hin sind wir einigen Aboriginal Kinder begegnet, die uns aufgehalten haben. Sie haben uns erzählt, dass sie von der Community hinter dem Uluru kommen. Die Kids haben mit ihnen ihre Kekse geteilt.
Wir wollten nocheinma zum Culture Center schauen, da es echt interessant ist. Es wird viel über die Geschichte und die ersten Eintreffen der Weißen bis hin zum Massentourismus erzählt – echt ein wahrnsinn und vollkommen irre wenn man sich diese ganze Berichte anschaut!
Vor dem Culture Center war einen Aborigine dort, die gerade ein Bild gemalt hat. Eigentlich finde ich das ja ziemlich doof, dass das extra für die Touristen so gemacht wird. Wir haben und dann zu ihr gesetzt und ziemlich lange zugeschaut und mit ihr geplaudert. War total nett. Dann sind wir weiter zu den Kata Tutja gefahren, wo wir gejausnet haben und einen kleinen Spaziergang gemacht haben. Die Wanderung Voally of the Winds, die superschön ist werden wir dann im August mit Tanja und Nicolas gemeinsam machen. Am frühen NM sind wir dann Richtung Docker River aufgebrochen. Durch wunderschöne Landschaft sind wir bis dort hin gefahren und haben dort im Bushcamp übernachtet (man darf auf der Strecke nicht wild campen – das haben wir mehrmals unterschreiben müssen). Aber auch dort waren wir alleine.

Samstag, 09.05.
DOCKER RIVER BIS TJUKAYIRLA
In der Früh sind wir in den Ort gefahren, da wir nachtanken wollten und auch Brot gebraucht haben (die Kids futtern wie Scheunendrescher). Man darf nur dort hinfahren eben um zu tanken und einzukaufen und da auch nur auf einem makierten Weg. Danach ging es weiter in der wundschönen Landschaft der Great Victoria Desert. Gegen Mittag sind wir in Warbourten gewesen wo wir uns auch das Civic- & Culture Center anschauen wollten, aber leider war es geschlossen (ist ja Wochenende). Also haben wir nur aufgetankt und sind weiter nach Tjukayirla gefahren. Dort sind wir gegen 16:00 angekommen, haben auf dem netten Campground unser Lager aufgeschlagen und haben den Abend genossen. Im Reiseführer habe ich gelesen, dass es hier ganz viel Höhlen geben soll und auch ganz alte Aborigine-Malerein.
Ach ja und die Straße hierher ist auch gleichzeitig die Landebahn für die Flugzeuge :-).

Sonntag, 10.05.
TJUKAYIRLA BIS GILE’S BREAKAWAY
In der Früh haben wir nachgefragt wo diese Höhlen sind und wie wir dort hinkommen. Wir haben einen Zettel mit einer Zeichnung bekommen und eine Kurzbeschreibung wie wir sie finden. Sie haben auch gemeint wir sollen uns umgedingt wieder melden, wenn wir da sind, somst kommen sie uns nämlich suchen. Also haben wir uns auf den Weg gemacht – es sind nur 15 km vom Roadhouse (das Aborigine Owend ist) bis dort hin. Es war großartig! Es hat mich ein bischen an das Arnhamland bzw. den Kakadu NP erinnert, nur ohne Massentourismus. Wir sind ziemlich lange dort herumgekrabbelt und geklettert und haben die Aussicht genossen.Dann sind wir weiter zu einer andere Höhle, wo 5000 Jahre alte Malerein sind. Die meisten sind schon vom Wasser weggewaschen, aber man kann noch einiges erkennen. Diese Malerein wurden nie aufgefrischt. Und die Höhle war echt genial! Man konnte sich echt gut vorstellen wie die Aborigines damals dort gelebt haben.
Zu Mittag waren wir dann retour und wir haben uns zum ersten mal Burger gegönnt. Nachdem sie als die famouse Tjukayila Burger mit eine Bild angepriesen wurden und echt lecker ausgeschaut haben – und sie waren auch super lecker!!!!!!
Danach ging es weiter. Auf dem Weg sind auch immer wieder Felse mit Höhlen gewesen, wo wir hin und wieder stehen geblieben sind.
Im WikiCamp habe ich gelesen, dass es superschön sein soll bei Gile’s Breakaway zu campen, also haben wir beschlossen das zu machen. Und es war überwältigend!!!!! Das Bushcamp liegt auf einem Hügel mit atemberaubender Aussicht! Und wir waren wieder mal ganz alleiene – aber man trifft ja auch beim Fahren kaum auf jemanden.
Das ist bis jetzt der beste Übernachtungsplatzt ever!!!!!! Zum Abendessen gabs noch Sandwichs und griechischen Salat und den Abend haben wir bei einem netten Lagerfeuer ausklingen lassen.
Ach ja – seit einigen Tagen hören wir jede Nacht Dingos heule und oft sehen wir auch welche.

Montag, 11.05.
GILE’S BREAKAWAY & BACK TO THE CIVILISIATION
In der Früh und am Vormittag haben wir diesen wunderschönen Platz und die Aussicht genossen. Wir haben auch einige rote Riesenkänguruhs gesehen. Danach ging es weiter nach Laverton wo wir ein cooles Museum uns angeschaut haben. Voll modern mit 3-d und Animationen – man kann sich die Geschichte der ersten weißen Endtecker Australiens anschauen. War irgendwie merkwürdig … so mitten im Outback ein so modernes Museum – ähnlich dem TravelTIme in Wien.. Danach sind wir noch zum Culture Center gegangen wo die Einheimischen Aborigines ihre Kunstwerke verkaufen (hier wirklich sie selber) und haben noch schöne Clapsticks gekauft. Dann sind wir weiter nach Leister gefahren, wo wir kurz vor Sonnenuntergang angekommen sind. Jetzt sind wir noch ca. 550 km von der Küste entfernt.
Ach ja, das hier wir auch das Land der Adler genannt und wir haben auch schon ur viele gesehen! Am Straßenrand auf toten Tieren und auch in der Luft beim Jagen. Die sind echt riesengroß!

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juergen

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