Freitag, 01.05.
ALICE SPRINGS
Heute mussten wir alle früh raus, denn Jürgen musste um 08:00 Uhr in der Werkstatt sein. Wir haben beschloßen den Vormittag hier zu verbringen. Die Wäsche zu waschen, gemütlich zu frühstücken, zu spielen, Tagebuch schreiben usw..
Die Mädchen sind in der Zwischenzeit du dem schönen Pool vom „Hotel“ gegangen, das gleich neben dem Campingplatz ist. Jürgen ist so gegen 11:00 Uhr wieder gekommen – mit positiven Bericht. Das Auto ist in einem super Zustand :-). Kurz darauf ist der Hotel- und Campingplatzbesitzer zu uns gekommen und hat sich 1000 mal entschuldigt, aber er musste den Kinder sagen, dass sie aus dem Pool müssen, denn in NT dürfen Kinder unter 16 Jahren nicht alleine schwimmen gehen. Also manchmal greift man sich am Kopf bei den Regeln die die hier haben. Aber was solls … sind wir halt alle zum Pool und haben ein paar nette Stunden dort verbracht. Am Nachmittag sind wir dann in die „Innenstadt“ gefahren und ein bischen bummeln gegangen. Es ist wie ausgestorben hier in der Mall. Gestern haben wir in einer „Fairtrade“-Aboriginal Gallery ein wunderschönes Bild gesehen und ich habe mich in es verliebt. Es ist im Sals-Bereich gewesen und von AUD750 auf AUD180 runtergesetzt. Ist noch immer viel Geld! Ich habe ur lange mit den Besitzern geredet und viel über die Gallerie und der Community mit denen sie zusammenarbeitet erfahren. Sie haben nur Malerein von dieser Community und betreiben diese Gallerie mit den Aborigines gemeinsam. Es wird hier fair gehandelt und die Preise sind auch total o.k. – nicht so extrem teuer wie in vielen, vielen anderen Gallerien. Auch ist die Atmosphäre eine ganz eine andere. Das Bild das mir so gut gefällt ist ca. 1,50 gross und länglich. Echt schön. Wir haben es uns auf die Seite legen lassenum einmal darüber zu schlafen. Eigentlich wollten wir ja gar kein Bild kaufen.
Also sind wir heute noch ein in paar andere Gallerien gegangen und haben uns Bilder angeschaut, aber das eine hat es mir angetan. Ich glaube, es wartet auf uns :-). Also sind wir wieder dort hin. Es ist echt schön! Und auch das Format gefällt uns ur gut. Wir plaudern nochmal ur lange mit den Besitzern und ich habe auch gefragt, warum hier einige Bilder im Aberverkauf sind. Sie haben uns erzählt, dass es Aborigines gibt, die sehr viel malen wie eben diese Künstlerin. Da sie ihr nicht sagen können, dass sie weniger malen soll oder überhaupt aufhören soll geben sie dann ältere Bilder in den Abverkauf. Wir entscheiden uns das Bild zu kaufen und freuen uns ur :-)! Danach sind wir zum Anzac-Hill gefahren und haben uns den Sonnenuntergang angeschaut. Ist recht nett, aber es gibt schöneres. Bevor wir zum Campingplatz retour sind, haben wir noch einen Einkauf beim Coles gemacht.
Samstag, 02.05.
WEST MC DONELL RANGE – STANDLY CASM & ELLERY CREEK WATERHOLE
Am Vormittag sind wir aufgebrochen und sind in die Western McDonell Ranges gefahren. Der erste Stopp war Standley Casm. Eine Schlucht, die den Aborigines gehört. Da sie Eintritt verlangen haben wir ur lange überlegt, ob wir die Wanderung machen sollen und haben uns dann Gott sei Dank dafür entschieden. Wow- traumhaft schön!!!!!! Hat mich ein bischen an den Antelope-Canyon erinnert. Wir haben noch die letzten Mittagssonnenstralen im Chasm „erwischt“. Wir haben dort ein bischen Zeit verbracht und sind dann wieder retour. Nach einem Eis und Kaffee sind wir weiter zum Ellery Creek Waterhole gefahren. Dort ist auch ein Bushcamp und wir haben beschlossen gleich hier zu übernachten. Also haben wir uns ein Plätzchen gesucht und sind dann zum wunderschönen Waterhole gegangen. Das Wasser ist zwar eiskalt, aber das hinder die Kids natürlich nicht :-). Wir genießen die Zeit am Wasser.
Sonntag, 03.05.
ORMISTON GORGE, GLEN HELEN GORGE & A GREAT SUNDOWNER
Am Vormittag waren wir noch einemal beim Wasserloch und die Kids waren baden. Gegen Mittag sind wir dann zum Ormiston Gorge aufgebrochen. Dort haben wir dann ungeplanter Weise eine große Wanderung gemacht. Eigentlich wollten wir nur zum Lookout gehen, aber da es sooo schön war sind wir dann gleich die ganze Wanderung gegangen. Man geht zurerst rauf zum Lookout und dann dem Gorge oben entlang bis zum Ende. Dort wieder hinunter und dann im Gorge drinnen wieder retour. Es gibt immer wieder Wasser in dem man baden kann. Am Schluss sind wir dann beim letzten Wasserloch geblieben und haben lange und ausgiebig mit ein paar Aborigineskinder gebadet. War echt total schön!!!!
Da ich vor 15 Jahren schon mal in den West McDonell Ranges war wollte ich auch umbedingt zum Glen Helen Gorge. Ich habe das so schön in Erinnerung und ich wollte schauen was sich dort so verändert hat. Weil generell hat sich natürlich viel hier verändert (vor 15 Jahren war noch keine zweispurige Strasse, die Zufahrten waren alle noch Gravelroad und auch die modernen „Wegweiser“ hat es noch nicht gegeben). Das Roadhous ist noch das gleiche 🙂 – auch die Terasse mit dem wundervollem Blick auf die Schlucht und dem Fluß. Aber sonst hat es sich vergrößert. Es gibt jetzt dort auch einen Campingplatz (damals hat man sich einfach irgendwo hingestellt). Der CP ist ur teuer. Also beschließen wir die 20 km weiter zum Redbank Gorge zu fahren, wo es ein Bushcamp gibt. Als wir dort angekommen sind, sind wir gar nicht mehr aus dem staunen gekommen. Das Bushcamp liegt auf einer Anhöhe mit einem überwältigendem Blick auf die Ranges. Wir genießen einen umwerfenden Sonnenuntergang und einen tollen Mondaufgang (er ist fast voll).
Montag, 04.05.
REDBANK GORGE & KINGS CANYON
In der Früh bin ich kurz vor Sonnenaufgang aufgewacht und habe mir dann einen wundervollen Monduntergang und einen super Sonnenaufgang über den McDonell Ranges angeschaut. Wir haben beschlossen schnell bzw. gleich zusammen zupacken und runter zum Redbank Gorge zu fahren, hineinzuwandern und dort zu Frühstücken. Es war genial! Die Sonne ist gerade in den Gorge reingewandert und wir waren ganz alleine (haben unsere erste Schlange gesehen – allerdings war sie so schnell weg, dass wir eigentlich nur den Schwanz noch gesehen haben). Wir haben am Ende des Sandbettes unser Frühstückslager gemacht und die Zeit dort genossen. Als wir wieder rausgewandert sind, sind uns einige entgegengekommen. Danach sind wir über den Mereenie Loop zum Kings Canyon gefahren und haben kurzerhand beschlossen noch heute den Rim Top Walk zu machen. Das ist eine der schönsten Wanderungen die ich je gemacht habe!!!! Jürgen und ich haben sie 2003 schon mal gemacht. Sie ist zwar teilweise ein bischen anstrengend, aber sooooo genial!!!! Den Mädls hats auch voll getaugt. Kurz vor Sonnenuntergang waren wir wieder retour – so ziemlich als Letztes … es war auch am Parkplatz nur noch unser Auto. Ca. 20 km nach dem Kings Canyon haben wir uns dann hiner einen kleine Hügel plaziert und dort unser Lager aufgeschlagen und wieder einen genialen Sonnenuntergang und einen tollen Mondaufgang erlebt.
Dienstag, 05.05.
ULURU & KATA TUTJA NATIONALPARK
Nach einem gemütlichem Frühstück sind wir Richtung Uluru aufgebrochen. Auf dem Weg dort hin (ca. 300km) kommt man beim Mt. Conner vorbei. Viele glauben bei diesem Berg schon wenn sie ihn von der Weite sehen, dass das der Uluru ist :-).
Wir haben lange überlegt ob wir wild campen sollen od. evt. doch zum Campground fahren. Unser Kühlschrank spinnt nämlich und wir wissen nicht genau woran es liegt. Also sind wir mal zum Yulara Campground gefahren um zu fragen bzw. verhandeln was es kostet hier zu übernachten. Und sieh da, sie haben ein Angebot mit 3 Nächte bleiben und nur zwei zahlen. Also haben wir beschlossen das zu machen – wir müssen eh wiedermal die Wäsche und die Kinder und auch uns waschen :-). Danach sind wir ein bischen in Yulara herumgeschlendert und haben uns eine „schlecht“ (darf man das sagen?!?!) Aboriginalshow kurz angeschaut. Danach sind wir zum Uluru gefahren. Dieser Monolit hat echt was magisches!!!! Jetzt bin ich schon das 3. Mal hier und es fasziniert mich jedes Mal aufs neue! Wir haben uns einen genialen Sonnenuntergang angeschaut und sind recht spät retour zum Campground.
Mittwoch, 06.05.
ULURU – LT. LIVIO ULULU STEIN
Am Vormittag sind wir wieder in den NP reingefahren und direkt zum Uluru. Eigentlich wollten wir ihn zu Fuss umrunden – es sind ca. 10,8 km. Aber nachdem wir für die ersten 2 km ca. 2 Stunden gebraucht haben, haben wir den Plan verworfen und haben die Zeit auf diesem kleinen Stückchen mit vielen Beschriftungen und Geschichten ausgekostet. Livio lauft auch so gerne selber und so 2-4 km schafft er ohne Probleme, vorallem wenn es eben dahin geht. Meist müssen wir ihn bei den Wanderungen tragen, das die Wege zu steinig und felsig sind, oder zu gefährlich, dass man ihn laufen lassen kann.
Dann haben wir den Uluru mit dem Auto umrundet und sind zum Culture Center gefahren, wo wir auch viel, viel Zeit verbracht haben. Dann sind wir zur Sunset Aera gefahren, haben uns gemütlich ein Abendessen gekocht und uns noch einmal das Farbenspiel während des Sonnenuntergangs angeschaut.
Caro sagte, Wow, super. Einfach nur beneidenswert !!
Als Antwort auf Caro, Andrea Virag sagte, liebe Andrea u Family!!
sitze gerade in Delhi im crewhotel und geniesse es euren Reiseberichten zu folgen. phantastische Fotos!!!!!! alles gut weiterhin!!!