In der Früh haben wir alles zusammengepackt – mit den Dachzelten haben wir ein wenig 02″gekämpft“ da wir ja die Schlafsäcke, Pölster, Pyjama usw. oben lassen wollen. Nach einiger Zeit haben wir gewußt wie wir die Dinge legen müssen, damit wir die Zelte leicht zusammenklappen können. Es hat uns daran erinnert wie wir das gleiche mit unserem Dachzelt „gespielt“ haben … allerdings damals Anfang April2008 bei Minusgraden am Stanberger See.
Dann sind wir zu einem Camping/Autogeschäft gefahren um uns ein bischen auszurüsten, haben aber nicht wirklich was gefunden/bekommen. Da wir auch noch unser FZG ummelden mussten und auch noch eine Versicherung brauchten sind wir als nächstes zur Anmeldestelle (die Gott sei Dank in einem Einkaufcenter ist) gegangen. Und dann ging das Matyrium los … also Nummer ziehen, warten, dran kommen, diskutieren, erklären, dass man kein australischer Staatsbürger ist, und auch keine Wohnadresse in Australien hat usw.. Das ganze mussten wir dann 3x machen .. .zuerst wollten sie von unserem ersten Apartement wo wir in Sydney gewohnt haben eine Bestätigung – ausgedruckt (allerdings drucken die dort einem nicht aus)!!!! Also los … e-Mail ausdrucken (das hat uns eine nette Dame in einem Reisebüro gemacht). Dann Nummer ziehen, warten usw.. Diesmal wollte eine andere Dame eine Bestätigung von unserem australischem Bankkonto … Gott sei Dank haben wir eines! Also los zur Bank, Bestätigung holen, wieder retour, Nummer ziehen usw… Nach 3 Stunden hatten wir dann unsere Ummeldung – Jupiiiiiiii – und eine Rechnung über AUD 250 für die Ummeldung :-(. Ich war mit den Kinder in der zwischenzeit immer wieder im Shoppingcenter unterwegs. Habe Besteck usw. gekauft und eine Kocher gesucht, der allerdings nicht aufzutreiben war.
Um 15:30 sind wir dann noch schnell zur Bank, die um 16:00 schließt um eine Autoversicherung abzuschließen. Dort hatten wir echt das Glück, das wir an eine ausgesprochen nette Dame geraten sind. Sie hat uns super beraten, für uns bei der Versicherung angerufen und dann den Versicherungsbetrag von jährlich ca. AUD3000 auf – man kann es kaum glauben – AUD 840 „runtergehandelt“. Das ganze Spielchen mit der australischen Adresse hat auch wieder begonnen. Wir haben es dann dort so gelöst, dass wir die Adresse von Lisas Cousine angegeben haben – die hatten wir in einem 1 1/2 Jahre alten e-Mail gefunden – Gott sei Dank! Voll fertig sind wir dann um 17:30 mit einer guten Versicherung für ca. AUD70 aus der Bank wieder raus.
Da wir nicht noch eine Nacht in Sydney bleiben wollten haben wir beschlossen südwärts aufzubrechen, was sich als nicht sehr klug erwiesen hat. Was wir so überhaupt nicht bedacht haben, dass Osterwochenende ist und alle Bushcamps, Campingplätze, Stellplätze knallevoll sind! Nach stundenlager Sucherei haben wir bei einem total abgelegenem Campingplatz an einem Fluß um 23:15 Uhr einen Platz bekommen, weil dieser 2 Std. zuvor storniert wurde! Die Betreiben waren total nett. Der Platz war superschön, direkt am Fluß! Wir haben schnell die Zelte aufgestellt und sind in die Betten gefallen.