OODNADATTA TRACK, COOBER PEDY AND ALONG THE OLD GAHN TO ALICE …

Freitag, 24.04.

GAMMON RANGE NP
Am Vormittag sind wir durch den nördlichen Teil des Parks gefahren. Unter anderem zu einem voll nettem Wasserloch, wo wir viel Zeit verbracht haben und zum Barraranna Gorge, wo wir eine längere Wanderung dem Gorge entlang gemacht haben. Danach sind wir weiter Richung Westen, denn wir wollen über den Oodnadatta Track nach Coober Pedy. Eine sehr windige Nacht haben wir in Copley verbracht.

Samstag, 25.04.
OODNADATTA TRACK – COOBER PEDY
In der Früh war es noch immer sehr winding bzw.stürmisch. Also sind wir schnell los nach Marree und auch den Oodnadatta Track. Der Track ist in einem sehr guten Zustand und wir konnten fast durchgehend 70-80 km/h fahren. Die Strecke ist sehr schön. Man kommt bei einigen ausgetrockneten Salzseen vorbei, unter anderem beim Lake Eyre wo wir auch einen längeren Stopp eingelegt haben und hinspaziert sind. War ur schön, aber auch hier ist ein sehr starker Wind gegangen. Dann sind wir weiter nach Coward Springs. Dort sind heiße Quellen und auch ein Bushcamp. Wir sind schwimmen gegangen und wollten eigentlich dort auch campen, aber AUD37,5 für ein Bushcamp war uns zu teuer. Den Plan am nördlichen Lake Eyre zu übernachten, haben wir auch verworfen, denn der Wind war noch immer ziemlich stark. Also haben wir beschlossen direkt nach Coober Pedy weiter zu fahren, denn wir haben ausgemacht, dass wir uns dort mit deutschen Freunden treffen, die wir vor über einem Jahr übers Internet kennen gelernt haben zu treffen. Kurz vor Coober Pedy habe ich dann Kerstin angerufen, die ca. 2 Std. vor uns dort angekommen sind und sie erklärt uns den Weg zu einer Höhlenwohnung, die wir gemeinsam mit ihnen nutzen dürfen. Dort angekommen waren wir total begeistert. Ersten war es ur schön Kerstin, Armin und LIv kennen zu lernen und dass wir dann auch noch so eine Wohnung mitbenutzen dürfen ist echt super!!! Kate die Besitzerin ist gerade in Coober Pedy und stellt Freunden und Freundne von Freunden ihre Wohnung zur Verfügung. Es ist echt interessant zu sehen, wie die Menschen hier leben! Die Wohnung ist total groß und man kann sich gut vorstellen wie sie entstanden ist. Hoffentlich wurden hier auch viele Opale gefunden :-). Wir haben davor, zwischen den vielen, vielen Hüglen unser Camp aufgeschlagen und einen netten Abend beim Feuer mit den anderen verbracht.

Sonntag, 26.04.
COOBER PEDY – DIE SUCHE NACH OPALEN
Den Vormittag haben wir gemütlich verbracht. Die Kinder haben zwischen den Hügeln und in der Höhlenwohnung gespielt. Gegen Mittag sind wir dann zu einer Stelle aufgebrochen wo man Opale suchen kann – einfach so, auf einigen Steinhüglen. Kerstin hat das im Internet recherchiert und so sind wir dort hingefahren. So ganz hab ich ja nicht wirklich geglaubt, dass wir welche finden, doch dann haben wir Unmengen gefunden – und das direkt am Parkplatz. Es sind zwar nicht die ganz wertvollen Steinchen, aber wir haben auch einige mit grün, hellblau, dunkelblau klizernd gefundne. Den Kindern hat das voll gedaugt. Nach einiger Zeit sind wir dann mit unserer Beute wieder aufgebrochen um uns das Old MIne Museum anzuschauen. Das war auch total interessant! Selbst als sie den Shop für das Museum gebaut haben, haben sie wertvolle Opale gefunden. Retour bei „unserer“ Höhle haben wir festgestellt, dass auch noch andere Freunde von Kate gekommen sind. Da wir ja eh im Auto schlafen ist das ja kein Problem. Wir haben uns ein gemütliches Lagerfeuer gemacht, einen Kürbis-Kartoffel-Eintopf gekocht (das ist zur Zeit unser Lieblingsessen) und gemeinsam mit Kerstin und ihrer Familie den Abend gemütlich verbracht. Sie haben uns ur viel erzählt und uns viel Tips gegeben. Sie sind schon 10 Monate in Australien unterwegs und haben vorallem viel Volunteer Arbeit in Aborigines Comunities gemacht. War echt total interessant. Wir wollten ja eigentlich auch in diese Richtung etwas machen, aber wir wissen nicht genau ob wir die Zeit haben und dann auch die Gelegenheit. Wir genießen das Reisen und das unter uns sein zur Zeit so sehr!

Montag, 27.04.
COOBER PEDY & BACK ON THE OODNADATTA TRACK
Die Kinder verbringen den Vormittag wieder gemeinsam spielend. Sie haben sich im hinterstem Eck der Höhle ein Kerzenlager gemacht. Da die Wohnung oder sollte man Haus sagen?!?! genau gegen über von Crocodiles Harry Hole ist und diese auch zu besichtigen ist, bschließen wir dort hinzuschauen. War auch total nett und interessant. Echt eine riesige Miene, die zu einer Wohnung umgebaut wurde. Über Jahrzente kommen hier Besucher her und hinterlassen Dinge, Zeichungen usw.. Harry ist vor 8 Jahren im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war früher Krokodiljäger und hat dann irgendwann angfangen nach Opalen zu puddlen. Nach seinem Tod hat ein Freund von ihm das hier übernommen. Er puddelt nach wie vor nach Opalen.
Am frühen Nachmittag sind wir dann aufgebrochen. Zuerst sind wir noch auf die Post, zur Bäckerei und in den Supermakrt, da wir dann einige Tage wieder im Outback sein werden. Dann ist es wieder retour auf den Oodanadatta Track gegangen. In der Spätnachmittagssonne fahren wir noch ca. 180 km. Dann haben wir uns auf der Seite bei ein paar netten Bäumen ein Plätzchen gesucht und bei einem wundervollem Sonnenuntergang unser Lager aufgebaut.

Dienstag, 28.04.
DALHOUSIE HOT SPRINGS – ES SOLL NICHT SEIN
DIe Nacht war voll angenehm. Es iwst echt schön so mittem im NIchts aufzuwachen! Heute wollten wir über Oodnadatta in den Witjira NP zu den Dalhousie Springs.
Als wir in Oodnadatta im berühmten Pink Roadhouse nach den Straßenzuständen uns erkundigt haben wurde uns mitgeteilt, dass die südliche Zufahrt, die wir fahren wollten leider gesperrt ist. Also beschließen wir den Umweg von über 100 km in Kauf zu nehmen um zu den Springs zu fahren. Wir haben schon von vielen Leute gehört, dass es dort voll nett sein soll. Als wir dann allerdings bei der westlichen Zufahrt angekommen sind, haben wir festgestell, dass diese auch geschlossen ist und dass man über Mt. Dare hinfahren muss. Nochmal ein Umweg von ca. 40km. Dort angkommen freuen wir uns voll, dass diese Straße nun offen ist und es „nur noch“ ca. 60 km zu den Springs sind. Doch als wir die ersten 5 km mit ca. 10-15 km/h hinter uns gebracht haben, haben wir beschlossen den Plan endgültig aufzugeben. Denn 60km mit 10-15km/h zu fahren ist echt nicht lustig!!! Die Straße ist in einem wirklich schlechtem Zustand. Viele große Steine. Wir sind zur Mt. Dare Station gefahren und dort wurde uns bestätigt, dass der Weg dort hin zwar machbar ist, aber eben die Straße echt nicht einfach zu fahren. Da wir jetzt schon seit 5 Tage auch nicht mehr duschen waren haben wir beschlossen gelich hier zu bleiben . Für AUD20 voll o.k.. Wir genießen alle die Dusche und waschen fleißig die Haare. Wir sind hier ganz alleine und verbringen den Nachmittag mit basteln und spielen.

Mittwoch, 29.04.
NORTHERN TERRITORY – THE OLD GHAN TRACK
Wir lieben es so abseits von allem zu sein. Bis auf Coober Pedy sind wir seit den Flinders Ranges immer alleine. Auch auf den Tracks kommen uns nur selten Fahrzeuge entgegen. Die Landschaft ist ein Traum und wir genießen es total!!! Am Vormittag erkundigen wir uns noch bei der Station ob der Old Ghan Track gut zu befahren ist. Wir wollen über diesen nach Chambers Pillar farhen. Der Betreiber gibt uns grünes LIcht uns so fahren wir diesen Track entlang. Landschaflich super schön! Für LIvio ist es hier überall so und so ein Paradies – überall Sand zum Spielen :-). Auch beim kurzen Pinckelstopp – einfach nur schnell raus aus dem Auto und auf der Strasse Sand spielen :-). Hier kommmen sogar noch zwei andere Autos vorbei als wir einen kurzen Stopp gemacht haben – eines war die Polizei und das andere Fahrzeug Aborigines. Ca. 40 km vor Chambers Pillar ist die Maryvale Station. Wir bleiben für einen Kaffe und Eis stehen. Und da kommt uns ein kleines Mädchen in Livios alter entgegengelaufen. Wir fangen an mit dem Papa, der hier der Verwalter ist zu plaudern und erfahren, dass seine Frau eine Deutsche ist, die wir auch kurz darauf kennen lernen. Sie kommt aus München und ist vor 8 Jahr Backbacking nach Australien aufgebrochen. In Alice Springs ist ihr dann das Geld ausgegangen und so ist sie hierher auf diese Station zum Woofen gekommen. Und da hat sie ihren jetztigen Mann kennen gelernt. Nach einem Anruf zu Hause wo sie ihrer Familie mitteilte dass sie in Australien bleibt hat sie sich hier sesshaft gemacht und mittlerweile haben sie zwei Kinder. Das eine 4 Jahre, das kleinere 1 1/2. Wir haben mit ihnene total nett geplaudert und viel über das Stationsleben hier erfahren. Am späterem Nm sind wir dann weiter zum Chambers Pillar gefarhen, wo wir genau richtig zum Sonnenuntergang angekommen sind. Auch hier verbringen wir die Nach ganz alleine.
Am Weg hier her haben wir unseren ersten Dingo gesehen.
Ach ja, heute hatte Marie wiedermal einen Unfall. Sie ist ja schon zwei mal von der Dachzeltleiter gestürzt und einmal im Gammon Range NP über eine Metallene Feuerstelle (im Dunklen). Gott sei Dank ist nie was schlimmeres passiert ausser blaue Flecken und geschwollene Stellen. Heute ist sie mit der Strin gegen das Amaturenbrett geknallt. Ich und Leni waren gerade am Weg zum Chambers Pillar Feuerholz suchen und jÜrgen ist neben uns her gefahren. Marie hat sich abgeschnallt und wollte ein Taschentuch von vorne holen. In diesem Moment hat Jürgen gebremst – nicht startk – aber sie ist voll nach vorne geknallt. Jürgen und auch sie waren total geschockt. Sie hat nun eine riesige Beule am Kopf. Und nun weiß sie wie gefährlich es sein kann, wenn man nicht angeschnallt ist!

Donnerstag, 30.04.
CHAMBERS PILLAR, VIELE WILDE KAMELE & ALICE SPRINGS
Ach es war wiedermal so herrlich in so einer wundervollen Umgebung aufzuwachen und zu frühstücken! Auf dem Weg raus haben wir ur viele wilde Kamele gesehen!!! Es war eine Gruppe von ca. 18. Sie sind eine zeitlang neben uns hergelaufen – schon mit etwas Abstand. Voll cool! Am Weg nach Alice Springs sind wir wieder bei der Maryvale Station stehen geblieben um uns nach einer guten Werkstatt in Alice zu erkundigen, da wir Service machen müssen. Wir unterhalten wieder viel und erfahren noch mehr über diese Familie und ihr Leben. Die Mädchen helfen dann auch noch mit die neue Lieferung vom Auto in den Shop zu tragen und bekommen als Belohnung ein Eis geschenkt. Ja, so funktioniert woofing und es taugt ihnen total! Am frühen Nachmittag sind wir dann in Alice angekommen (am Weg hierher haben wir auf der Straße einen großen Waran gesehen) und sind in die uns empfohlnene Werkstatt gefahren. Die Besitzer sind voll nett und obwohl sie die nächsten zwei Wochen total ausgebucht sind, haben wir für morgen früh um 08:00 einen Termin für das Service bekommen! Wir haben im Wikicamp einen Campingplatz rausgesucht, der nur AUD11 für alle kostet und sind dann dort hin. Wir müssen nämlich wiedermal Wäsche waschen. Ist ein netter, einfacher Campground neben einem Hotle mit superschönen Pools. Nachdem wir uns ein Plätzchen gesucht haben sind wir noch in die „Innenstadt“ gefahren um ein bischen zu bummeln.

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juergen

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